Imbolc

 

imbolc

Imbolc/Oilmec ( Lichtmess Brighid/Erdfest) 1. Februar

In der Nacht vom 1. auf den 2 Februar feierten die Kelten Imbolc, das Fest der keltischen Göttin des Lichts sowie der Poesie und der Heilung “ Brighid“. In manchen ländlichen Teilen Irlands wird heute noch an diesem Tag, das Fest der heiligen Brigid begangen.
die christliche Entsprechung von Imbolc ist Maria Lichtmess.

Die Kelten feierten ein feuerfest zu Ehren Brighids und befragten das Orakel.
Man schloss an diesem Tag Probe-Ehen für ein Jahr.

In ganz Europa gibt es stellenweise noch heute das Neuentfachen des jungen Lichtes sowie die Lichtweihe als altes Lichtmessbrauchtum.
Wie z.B. das Tragen des geweihten Lichtmessfeuers von Haus zu Haus damit die Herdfeuer damit entzündet werden können, oder brennende Kerzen werden durch das ganze Haus und die Ställe getragen um den Segen des Lichtes überall hinzubringen.

Noch ist die Natur in ihrer winterlichen Starre gefangen, doch die Tage werden nun bereits merklich länger und die Natur bereitet sich langsam auf den kommenden Frühling vor,  aus dem gälischen Übersetzt bedeutet Imbolc „Im Bauch“, die  Kräfte und Säfte im Bauch der Erde beginnen nun langsam emporzusteigen und die Natur erwacht zu neuem Leben.
Der Frühling kündigt sich langsam an und es werden Lämmer und Zicklein geboren. Schneeglöckchen und Krokusse beginnen zu blühen.

Imbolc ist ebenfalls ein Lostag, was bedeutet gerade an diesem Tag kann besonders gut das Orakel befragt werden.

Somit ist Imbolc ein Fest des Lichtes. Wenn Sie heute Kerzen anzünden wollen, so wählen Sie am besten Weiße.

Heidnisches Brauchtum

 

RAUHNÄCHTE UND DIE WILDE JAGD

 

Das Wort „Rauhnacht“ leitet sich aus dem Mitteldeutschen Wort „rùch“ab, dies bedeutet so viel wie wild oder auch Rauch.

Leider ist nur wenig über den Brauch aus frühster Zeit überliefert.

Erst im 16. Jahrhundert wurde die Rauhnächte das erste Mal schriftlich in Dokumenten erwähnt.

Die Rauhnächte oder auch „die Zwölften“ ist die Zeit zwischen den Jahren.

Man geht aber davon aus, das die Rauhnächte ihren Ursprung in etwas ungenaueren Kalendersystemen haben, beispielsweise dem germanischen Mondkalender , in diesem hat das Jahr 354 Tage und nicht wie in unserem heutigen Sonnenkalender 365, so blieben im Jahr eben noch einige Tage übrig, die dann einfach an die Wintermonate angehängt wurden, deshalb begannen die Rauhnächte auch zur Nacht der Wintersonnenwende am 21. Dezember und endeten demnach mit dem 3.Januar.

Es gibt auch Traditionen, wo die Rauhnächte mit dem 24.Dezember beginnen und am 06.Januar enden, hier hat die christliche Tradition sich dann mit der Alten heidnischen wie so oft bei heidnischen Festen vermischt.

Die Zwölf Rauhnnächte sollen die zwölf Monate des kommenden Jahres symbolisieren und wurden in Heidnischer Tradition auch Lostage genannt in denen gelost bzw. orakelt wurde.

Deshalb Eigenen sich „die Zwölften“auch ganz besonders für Zukunftsprognosen, da jeder dieser Tage, einem der Monate im kommenden Jahr zugeordnet wird.

So soll, man in jenen Nächten z. B. indem man zu einer Wegkreuzung geht und man die Zeichen der Natur achtet, Ereignisse der kommenden zwölf Monate deuten können, z. B. wie das Wetter in jener Nacht ist, so ist es auch in dem Ihr zugeordneten kommenden Monat.

Träume, die man vor Mitternacht hat, beziehen sich auf die erste Jahreshälfte, Träume nach Mitternacht auf die Zweite.

Auch sagte man, das in jenen Nächten die Tiere sprechen könnten und sich über die Toten des kommenden Jahres unterhalten würden.

Die frühen Heiden, glaubten aber auch das mit Stürmen, lautem Brausen, Johlen und Peitschenknall, der Göttervater Odin (oder auch Wotan) auf seinem achtbeinigen Pferd Sleipnir, gefolgt von Geistern und Dämonen in den Rauhnächten als „wilde Jagd“ über den Himmel rast.

Man opferte, um die Jagdgesellschaft gütlich zu stimmen Speisen und Reste der Festmahle, diese wurden vor die Tür gestellt oder unter Obstbäumen im Garten verteilt.

 

Die „wilde Jagd“ konnte sowohl „gnadenlos als auch mitfühlend und freundlich sein“. Wenn die „wilde Jagd“ um das Haus zog, so musste dies nicht unbedingt negativ für dessen Bewohner sein.

Das Geisterheer sorgte nämlich für Gerechtigkeit, wodurch natürlich Menschen die Schuld auf sich geladen hatten in den Rauhnächten besonders gefährdet waren, dem gnadenlosen Heer begegnen zu können.

Es gibt aber auch noch die Sage das zur Rauhnachtzeit „Frau Holle (Hella od. Hulda) mit neun Kinderseelen, einer Schar Hexen, Druden und Naturgeistern über den Himmel jagt.

Frau Holle herrschte in diesen Nächten über den Tod und das Ende des Winters. Auch ihr brachte man Opfer dar, dafür wurde vor der Dämmerung einen Opfertisch für Sie unter Ihrem heiligem Baum dem Holunder für Sie hergerichtet.

Zur Zeit der „wilden Jagd“ erinnern sowohl Odin, Wotan und Frau Holle uns, einmal inne zu halten und uns ein bisschen zurück zuziehen und in uns zu gehen, indem wir Rückschau halten, altes sollte nun abgeschlossenen werden und Träumen und Visionen Raum gegeben werden.

Seien Sie nun bereit sich für neue Ziele und auch neue Wege zu öffnen, haben Sie Vertrauen in Ihre eigenen Fähigkeiten, und finden Sie den Mut auch einmal ganz neue und unbekannte Weg zu gehen.

Natürlich ist auch wie bereits oben erwähnt, in den nächsten 12 Tagen eine hervorragende Zeit für Orakel und Zukunftsprognosen.

Egal ob Sie neue Wege gehen wollen oder es Sie einfach nur interessiert was in den nächsten 12 Monaten auf Sie zu kommt, Sie können sich bei letzterem einen Monat der Ihnen wichtig ist und über den Sie näheres erfahren möchten heraus nehmen, sich für diesen Monat z. B. selbst eine Karte ziehen oder eine professionelle Kartenberatung machen lassen.

Vielleicht achten Sie aber einfach ganz genau darauf was an diesem Tag passiert und was Sie z. B. in der Nacht zu diesem Tag träumen.

Jul, Alban Arthuan, Wintersonnenwende

 

 

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Jul (nordisch, Rad), Alban Arthuan ( Keltisch Licht des Arthur)

Das Fest wurde anläßlich der Wintersonnenwende begangen. Die Menschen feierten die Rückkehr des Lichtes ,die Tage werden wieder länger.
Jul bzw. die Rauhnächte dauerten 12 Nächte und begann zur Zeit der Wintersonnenwende am 21.12 und endete in der Nacht vom 31.12 auf den 1.1.

Es ist die dunkelste Zeit im Jahr und die Menschen glaubten die Sonne, gehe nur wieder auf, wenn bestimmte Rituelle Handlungen vollzogen würden.Das Licht wurde wiedergeboren und dies bedeutete Neue Fruchtbarkeit.
Man beging das eigentliche Julritual in der Nacht der Wintersonnenwende am 21.12.
Der Kern des Festes ist das Julfeuer oder das Anzünden einer Kerze, dieses Licht soll die ganze Nacht über brennen, man blieb die ganze Nacht auf und feierte bis zum Sonnenaufgang. An den anderen 12 Tagen kam man ebenfalls zusammen und feierte,
es wurden Juleide geschworen (also die guten Vorsätze fürs Neue Jahr ausgesprochen).

Außerdem wurde auch einiges an Lärm gemacht, z.B. wurden Laute Umzüge verantstaltet um die Winderdämonen zu vertreiben.

Ähnliches gibt es heute noch im alpenländischen Brauchtum die sogenannten „Perchten“, dies sind laute Umzüge in dämonischen, heidnischen und Tier Masken, wichtiges Utensil der Perchten ist dabei die Glocke, mit der die bösen Geister des Winters ausgetrieben werden

Auch gab es geschmückte Bäume in der Heidnischen Tratiotion des Julfestes (Es wird vermutet das einstmals Ofpergaben in die Bäume gehängt wurden.)
Die Tanne oder ein anderer immergrüner Baum wurden sicherlich ausgewählt als Symbol für die Wiedergeburt des Lichtes.

In diesem Sinne wünschen Ich Ihnen  allen ein gesegnetes Jul
oder Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins Neue Jahr.

Samhain (Halloween) 31.10.

Samhain ( Halloween) 31.10

Der Winter steht vor der Tür und die Natur begibt sich zur Ruhe.
In der Samhain Nacht sind die Tore in andere Welten weit offen, es ist nun ein leichtes in die Vergangenheit und die Zukunft zu schauen.

Samhain war für die Kelten eine Nacht außerhalb von Raum und deshalb sehr geeignet, um in die Zukunft zu sehen.
Samhain bedeutet Sommerende und ist als „Fest der Toten“ bekannt.
In alter Zeit kennzeichnete das Samhain Fest den Jahreswechsel und war für die Kelten das Neujahrsfest.
Sie glaubten das in dieser Nacht die Toten zurück ins Reich der Lebenden kommen könnten, um zusammen mit Ihren Familien zu feiern.
Für die Verstorbenen des vergangenen Jahres wurde ein extra Gedeck auf die Tafel gelegt und
man stellte Kerzen in die Fenster um den Toten den Weg zu weisen.

Samhain ist das Gegenstück zu Beltane, weil es ihm im Jahresrad genau gegenüberliegt, und wird auch Beltanes dunkler Zwilling genannt.
Jetzt beginnt alles von neuem, das Jahresrad dreht sich weiter.

Nun ist eine gute Zeit, um vielleicht einen Blick in die Zukunft zu wagen, in sich zu gehen, um Energie zu sammeln und sich einfach mal Zeit für sich selbst zu nehmen.
Da in dieser Nacht der Blick in andere Welten klarer ist, wäre es auch möglich mit den Geistern der Verstorbenen zu kommunizieren um sie vielleicht um Rat zu bitten.
In jedem Fall ist Samhain das Fest, an dem wir unserer Ahnen und unserer Lieben Verstorbenen Gedenken sollten, sowie sich über die Zyklen des Lebens Gedanken zu machen.

Denn unsere Seele weiß das im Grunde nichts wirklich verloren ist. Vielleicht begegnen Euch jetzt gerade in dieser Zeit Dinge die eine uralte Sprache zu sprechen scheinen, die Euch mit längst Vergangenem konfrontieren, euer innerstes Sehnen zu befriedigen scheinen und eine süße friedvolle Stille in eurem Herzen hinterlassen, denn Du fühlst, dass auch Deine Seele den Tanz der Ewigkeit tanzt, immer und immer wieder.

Die Grenzen sind offen, und wenn Ihr Eure Herzen öffnet, könnt Ihr fühlen, wie all die Magie des Lebens um euch herum pulsiert, euch den Kreislauf erklärt, euch eine Geschichte von Tod und Wiedergeburt sanft ins Ohr flüstert.

Also öffnet Eure Herzen und erinnert euch..!!

Halloween design - Spooky tree. Horror background with autumn valley with woods, spooky tree and full moon. Space for your Halloween holiday text.

SAMHAIN

DER SOMMER SICH DEM ENDE NEIGT,

DIFFUSES LICHT SICH IN MAGISCHEN NEBELN BRICHT,

WIE EIN KALTER HAUCH UNSERE SEELEN BERÜHRT

UNSER BLICK NUN KLAR IN ANDERE WELTEN REICHT

SCHATTEN DER AHNEN,

GESICHTER AUS LÄNGST VERGANGENEN TAGEN.

RUFEN: “KOMM NÄHER, KOMM HER, HIERHER”

DIES SIND DIE TAGE WO LICHT

SICH IN DUNKLER WERDENDEN SCHATTEN BRICHT,

DIES IST DIE ZEIT WO DUNKEL SIEGT ÜBER LICHT.

MAGISCH KALTE HERBST- NÄCHTE,

STERNEN KLAR, BERÜHREN DICH, VERFÜHREN DICH.

GEH DURCH DAS TOR, VERWEIGERE DICH NICHT,

DIE SEELEN DER AHNEN RUFEN DICH.

(CORINNA SCHADE 2006)

 


Blutmond am 28.09.2015

Blutmond

In der Nacht zum 28.09. 2015, findet die Letzte von vier aufeinanderfolgenden Mondfinsternissen statt, und uns erwartet ein Superblutmond.

Grund ist eine totale Mondfinsternis, der Mond ist in dieser Nacht der Erde besonders nah und zeigt sich deshalb als Supermond, wirkt also dementsprechend groß, zusätzlich präsentiert er sich aber uns auch noch als ein „Blutmond“, d. h. der Mond. hat einen roten Schimmer, dies geschieht durch das langwellige Licht der Sonnenstrahlen welches von der Erdatmosphäre absorbiert und dann gestreut wird, je mehr Schmutz und Staubpartikel sich in der Erdatmosphäre befinden umso röter wirkt der Mond.

Was ist nun die Prophetische, mystische und magische Bedeutung eines Blutmondes?

Leider ist darüber nur sehr wenig bekannt.
Aber wir können ganz sicher davon ausgehen, das ein Ereignis wie so ein riesiger blutroter Mond bei unseren Vorfahren blankes Entsetzen und extreme Panik ausgelöst haben mag, denn ein Blutmond galt per se schon als Unglücksbringer, um wie viel schlimmer mag ein Superblutmond auf unsere Ahnen gewirkt haben.
Im Christentum sah man früher sicherlich in einem Blutmond das Zeichen für die Apokalypse oder den Übergang von einem Zeitalter in ein neues.
Auch heute noch glauben einige Menschen daran das durch den Blutmond das Ende der Welt angekündigt wird, so warnt z. B. Der Amerikanische fernseh Prediger John Hagee vor den vier Blutmonden in seinem Bestseller „four blood moons“ und bezieht sich u. a. dabei auf die Apostelgeschichte der Bibel Kapitel 2 Vers 17 -20 in der es u. a. heißt: und ich will Wunder tun oben im Himmel und Zeichen unten auf Erden: Blut und Feuer und Rauchdampf; die Sonne soll sich verkehren in Finsternis und der Mond in Blut, ehe denn der große und offenbare Tag des Herrn kommt.
So mag man vielleicht, auch in der Vergangenheit im Christentum davon ausgegangen sein das ein Blutmond die Rückkehr Christi ankündigte und die Menschheit dann gerichtet werden sollte.
Bei den nordischen Völkern glaubte man dereinst, dass ein riesiger Wolf namens Hati (Hass) bei einer Mondfinsternis den Mond verschlingen würde.
Die Ägypter glaubten hingegen, dass Seth versucht das Auge des Horus (das als Mond über den Himmel wanderte) zu stehlen und die Griechen gaben die Schuld den Hexen, dass der Mond sich rot verfärbte.
Es herrschte auch der Aberglaube, dass ein Blutmond einen blutigen Krieg ankündigte oder darauf hinwies das irgendwo ein solcher, stattfand. In Anbetracht der aktuellen Situation im Nahen Osten, der immer mehr im Krieg und Chaos versinkt, ist manch einer vielleicht geneigt, gerade diese letzte Tetrade zwischen April 2014 und September 2015 (vier Mondfinsternisse hintereinander) plötzlich doch aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten und der alte Aberglaube mutet plötzlich gar nicht mehr so abergläubisch an.
Laut einer alten keltischen Legende würden sich in der Nacht eines Blutmondes die Tore zur Anderswelt öffnen, deshalb wird ein Blutmond vor allem von Heiden und Hexen heute noch für spezielle Rituale genutzt, z. B. opfert man dem gehörnten Gott Cernunnos Gaben, mit der Bitte um Wohlstand und Reichtum.
Ich persönlich bin allerdings der Ansicht, dass man an vollen Blutmonden keinerlei Rituale machen sollte, da sich alles in sein Gegenteil verkehrt, da nun eher starke dunkle Energien zum Tragen kommen, nicht umsonst wurden Mondfinsternissen von jeher für schwarze Magie, schwarze Messen oder Geisterbeschwörungen genutzt.
Gönnen Sie sich von daher das kommende Schauspiel einfach nur, indem Sie es sich ansehen.

Mabon, Herbstäquinoktikum, Herbst-Tag-und-Nachtgleiche 21.9 – 23.9

Mabon 21 . – 23. September (Herbstäqinoktium)
Der Name Mabon kommt aus dem Walisischen und steht für „großer Sohn“.
Laut unseres heutigen Kalenders beginnt nun der Herbst.
Der Sommer ist nun endgültig zu Ende, und Tag und Nacht haben wiederum einmal die gleiche Länge, aber anders als zu Ostara zum Frühjahrsäquinoktikum im März des Jahres werden nun die Tage immer kürzer und die Dunkelheit gewinnt wieder Oberhand, man spürt das Herannahen des Winters.
Auch Mabon hat wie das vorhergegangene Lammas am 1. August – den Erntedank zum Thema:
In alter Zeit wurden Dankopfer an den Gott und die Göttin dargebracht (Früchte der Ernte) die zu Ostara ermöglicht, hatten das diese Früchte wachsen und gedeihen.
Aus der letzten Garbe auf den Feldern wurde z.B. eine Erntepuppe geflochten, die auf dem Feld zurückgelassen wird, oder es wurde ein Erntekranz aus ihr geflochten und mit ins Haus genommen.
Auch der Almabtrieb findet nun statt, meist begleitet vo bunt geschmückten Kühen und lautem Glockengeläut.
Ebenso wird nun auch im Christentum das Erntedankfest begangen, wofür einige der alten Bräuche übernommen wurden.
Nun beginnt eine Zeit der Ruhe, zurzeit ist alles im Gleichgewicht, was auch durch das nun vorherrschende Sonnenzeichen „Waage“ symbolisiert wird, die Ernte ist vollständig eingefahren und bald kommt der Winter, es ist nun eine gute Zeit mal Bilanz für das vergangene Jahr zu ziehen, und über die kalte und dunkle Jahreszeit hinweg ,hat man  nun Zeit für das neue Jahr zu planen.
Es ist die Zeit des Abschieds, Abschied vom Sonnenlicht, Abschied von der Fülle.
Schon sehr bald beginnt nach Samhain (31.Oktober) ein neuer Kreis.
 

Kleines Ritual zu Mabon:

Richten Sie sich einen kleinen Altar her mit z. B. Eicheln, ein paar Getreideähren, getrockneten Blättern, Äpfeln oder / und auch Beeren und Pilzen, die man nun bereits zahlreich in den heimischen Wäldern findet. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf und seien Sie ruhig kreativ. Stellen Sie eine braune und eine grüne Kerze auf und
besorgen Sie sich ein Räuchergefäß und Räuchern Sie mit Mistel oder weißem Weihrauch.
Ziehen Sie einmal Resümee und schauen Sie auf das Jahr zurück, wofür würden Sie sich gerne bedanken?

Bedanken Sie sich für all das gute, Was Ihnen in diesem Jahr bisher wiederfahren ist, all das schöne Was Sie erlebt, haben, Was haben Sie persönlich ernten dürfen, welcher Same, den Sie vor einer Weile gesät haben, ist aufgegangen?
Was haben Sie an Lebensgeschenken erhalten die es wert sind das man sich dafür bedankt?

Ziehen Sie ebenfalls nun einmal Bilanz:
Wie möchten Sie Ihre Zukunft weiter gestalten, wie möchten Sie nun weitermachen, gibt es Dinge von denen Sie sich verabschieden oder Trennen sollten?

 

 

Mein Krafttier, wie kann es helfen und wie kann ich es finden ?

 

Was ist eigentlich ein Krafttier oder Tiergeist?

Krafttiere sind spirituelle Energie in Gestalt eines Tieres, wenn wir uns auf sie einlassen, können uns gemäß verschiedener Lebensphasen, die wir durchlaufen eines oder auch mehrere Krafttiere durch unser Leben begleiten.
Krafttiere sind ein Teil unserer selbst also unserer eigenen Energie.
Gerade für die spirituelle Arbeit kann ein Krafttier sehr hilfreich sein, denn unser Krafttier kann u. a. auch ein Geistführer für uns sein. Unser Krafttier kann z. B. in unserer spirituellen Arbeit die Verbindung von der realen Welt zur Anderswelt herstellen also zu einer nicht stofflichen Welt.  Es kann uns helfen unsere Spiritualität stärker zu entwickeln und kann einen Kanal zur Kommunikation mit höheren Mächten herstellen.  Auch kann unser Krafttier uns in unseren Träumen Begleiten und uns helfen, deren Bedeutung zu verstehen. So kann es auch  zu unserem Führer werden, wenn wir uns z. B. auf Seelenreisen begeben, genauso gut kann es aber auch  die Stimme unseres Unterbewusstseins sein und uns helfen unsere Instinkte, den 7. Sinn auch das berühmte Bauchgefühl zu erkennen und zu verstehen.

Unser Krafttier kann aber noch viel mehr, so ist es u. a. auch in der Lage uns vor Gefahren zu warnen, denn es kann uns helfen, bevorstehende Ereignisse zu erkennen. Es ist in schwierigen Situationen immer zur Stelle und an unserer Seite und kann uns dann Stärke geben oder helfen eine Lösung zu finden.
Wenn Sie z. B. nicht wissen, welche Talente Sie haben, so kann Ihr Krafttier Ihnen helfen, diese zu erkennen und zu fördern. Unser Krafttier ist ja, ein Teil unseres Selbst somit sind auch die Eigenschaften, die es hat, Anteile unserer eigenen Persönlichkeit.

Auch auf die Gesundheit kann sich die Hilfe unseres Krafttieres positiv auswirken, so kann es helfen, psychische und physische Erkrankungen z. B. gar nicht erst aufkommen zu lassen, oder das Immunsystem stärken und den Genesungsprozess unterstützen, wenn es nötig ist, denn unser Krafttier hilft uns Geist, Körper und die Seele wieder ins Gleichgewicht bringen.

Es ist unser Freund, Beschützer, innerer Ratgeber und Heiler, es achtet immer auf uns, wenn es ein Teil unseres Lebens ist, kann es uns in allen Lebenslagen hilfreich sein.

Wie können Sie allerdings nun Ihr Krafttier erkennen und finden?
Das ist relativ einfach erfordert allerdings ein bisschen Geduld von Ihnen.

Zuerst sollten Sie Ihr Krafttier bitten sich Ihnen zu erkennen geben, dies sollten Sie tun, wenn Sie ganz entspannt sind, dies kann aus einer Mediation heraus geschehen, oder aber auch einfach nach einer Entspannungstechnik, die Sie beherrschen oder abends, kurz bevor Sie einschlafen und ruhig und entspannt im Bett liegen, bitten Sie also Ihr Krafttier mit Ihren eigenen Worten, sich Ihnen zu erkennen zu geben oder das es Ihnen helfen soll es zu finden.

Von nun an sollten Sie aufmerksam bleiben, wenn Sie durch Ihren Alltag gehen, gibt es da Tiere die Ihnen plötzlich immer wieder begegnen egal ob real oder auch nur im Fernsehen oder der Zeitung oder Büchern. Welches Tier begegnet ihnen plötzlich ständig und immer wieder? Bleiben Sie aber auch dran und haben Sie Geduld, wenn ihnen nicht plötzlich ein Tier immer wieder begegnet und sich erst einmal gar nichts tut und selbst wenn es Ihnen sehr schnell regelmäßig begegnet, Überstürzen Sie jetzt nichts sondern bleiben Sie geduldig und schauen Sie, ob das Tier auch weiterhin Ihre Wege kreuzt, spüren Sie dabei in sich hinein wie fühlt es sich an, kommunizieren Sie mit diesem Tier, welches Ihnen in letzter Zeit häufiger begegnet ist im Geiste (auch wieder in entspannter Stimmung) bitten Sie es daraufhin Ihnen ebenfalls in Ihren Träumen zu erscheinen (wenn es das bis dahin noch nicht getan hat) wenn es Ihr Krafttier ist, die Hauptsache ist aber vertrauen Sie Ihrem Gefühl was sagt Ihnen Ihr Gefühl, fühlen Sie das es Ihr Krafttier ist. fühlt es sich richtig an?

Es ist wichtig sich Zeit zu nehmen, um das Krafttier zu erkennen, denn nicht jeder hat vielleicht so wünschenswerte Krafttiere wie den Wolf oder den Adler, auch Spinnen können Krafttiere sein, und wenn man nicht gerade ein Spinnenfreund ist, könnte dieses Krafttier vorerst Ablehnung und Ekel hervorrufen, deshalb ist es wichtig geduldig zu bleiben und Ihrem Krafttier wirklich Zeit zu lassen sich zu erkennen zu geben, und auf Ihr eigenes Gefühl zu vertrauen, manchmal braucht Ihr Krafttier einfach auch etwas länger und mehrere Anläufe um Sie davon zu überzeugen, dass es wirklich Ihr Krafttier ist, weil Sie , wie gesagt vielleicht lieber auf Adler, Bär und Wolf gehofft hätten und nicht auf Ameise, Maus oder Spinne.

Wenn Sie dann aber ganz sicher sind, dass Ihr Krafttier sich Ihnen zu erkennen gegeben hat, dann wird es Zeit sich mit dem Tier an sich und seinen speziellen und besonderen Eigenschaften zu befassen.
Lesen Sie über Ihr Krafttier nach, welche Eigenschaften hat es als Krafttier, aber auch als reales Tier, wie können diese Eigenschaften Ihnen helfen, wo sind diese auch für Sie nützlich.
Welche Eigenschaften schreiben Sie aber auch selbst diesem Tier zu, wie sehen Sie es persönlich.
Welche Eigenschaften des Tieres finden Sie an sich selbst?
Nehmen Sie sich viel Zeit Ihr Tier kennenzulernen, lesen Sie alles, was Sie über es in die Finger bekommen, schauen Sie Dokus etc., informieren Sie sich.

Denn von nun an ist es wichtig das Sie Ihr Tier in Ihr Leben integrieren, beschäftigen sich mit dem Tier, reden Sie mit ihm, fragen Sie es wann immer um Rat, integrieren Sie es in Ihre spirituelle Arbeit etc.
Aber ehren und achten Sie Ihr Tier, bedanken Sie sich auch bei ihm, wenn es hilfreich war und rufen Sie es nicht nur wenn Sie ein Problem haben oder Hilfe benötigen, behandeln Sie es auch sonst wie einen guten Freund an Ihrer Seite. Hängen oder stellen Sie z. B. Bilder Ihres Tieres auf, wo Sie dieses ständig betrachten können, auch als Desktop Hintergrund auf dem PC oder Smartphone macht sich ein Krafttier gut. Seien Sie kreativ und lassen Sie sich selbst etwas einfallen.

Integrieren Sie Ihr Krafttier, wo Sie können, in Ihr Leben machen Sie es zu einem Teil Ihres Lebens, wenn Sie es achten und Ehren und wie einen guten Freund behandeln, dann wird es Ihnen auch immer ein hilfreicher Freund in allen Lebenslagen sein.

 

Transformation und Veränderung

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Transformation / Veränderung

„Jedes Ende bringt auch immer einen neuen Anfang“

Zu erst einmal was heißt Transformation eigentlich genau?
Transformation kommt aus dem Lateinischen und setzt sich zusammen aus den Wörtern Trans = hinüber und formare = formieren, was bildungssprachlich
nichts anderes bedeutet als umwandeln, umformen oder umgestalten.
Es geht also um die Veränderung und auch darum, etwas umzuwandeln oder auch umzukrempeln.

Was bedeuten Zeiten der Veränderung für Sie ganz persönlich?

Wie sehr schätzen Sie Veränderung in Ihrem Leben?

Heißen Sie Veränderungen willkommen, oder gehören Sie zu den Menschen, die es lieber haben, wenn alles bleibt, wie es ist und sich besser nichts verändert?
Wenn wir älter werden, stehen wir oft Veränderungen nicht mehr so aufgeschlossen gegenüber wie in der Jugend und können sie eben nicht mehr so einfach willkommen heißen in unserem Leben.
Wir nehmen lieber, eine unangenehme Situation einfach als gegeben hin, weil wir uns vielleicht insgeheim vor dem Unbekannten neuen fürchten.
Die uns aktuelle Situation ist bekannt, mag Sie auch noch so schlimm sein, wer sagt mir denn das, das Neues nicht noch viel schlimmer kommen könnte?

So bleiben wir allerdings in Stagnation verhaftet und sowohl wir als auch unser Leben kann sich nicht weiter entwickeln, wir treten auf der Stelle und erwarten das sich unser Umfeld, die Umwelt und alles da draußen „Verändern und Transformieren“ möge, damit nur wir es bloß nicht müssen, sich unsere Situation aber trotzdem verbessert.
So weisen wir jegliche Verantwortung für uns selbst, unser Leben und unsere eigene Entwicklung von uns, um in der Unbeweglichkeit verhaftet zu bleiben, denn Veränderungen und die damit verbundenen Transformationsprozesse bedeuten harte Arbeit an uns selbst und ist oft verbunden mit tief greifenden Erfahrungen von „Loslassen, Abschied, Tod, endgültigen Entscheidungen und unbekannten Wegen.
Wenn wir dann plötzlich ungewollt in diese turbulenten unkontrollierbaren Zeiten der Veränderung rutschen und wir uns dabei dann von etwas in unserem Leben verabschieden müssen, kann uns das in sehr tiefe Krisen stürzen.
Wir haben verlernt oder vergessen das solche Prozesse ein Teil des Lebens sind und zu diesem gehören und deshalb ein ganz natürlicher Zyklus des Lebens sind, ähnlich wie Tod und Wiedergeburt.

Wenn wir aber  lernen im Leben zu sterben(durch all das Loslassen, Verändern und Verabschieden) so werden wir auch den eigentlichen Tod (die letzte große Veränderung/Transformation) mit anderen Augen sehen und er verliert seinen Schrecken für uns.
Veränderung ist notwendig für uns, damit wir uns selbst weiterentwickeln können und bedeutet Leben.

Erinnern Sie sich einmal, sind Sie nicht durch jede Veränderung in ihrem Leben ein Stück mehr gewachsen und haben etwas dazu gelernt, haben nicht gerade immer wieder diese dann durchlebten Transformationsprozesse Sie zu dem Menschen gemacht, der Sie heute sind?
Es ist leider meist immer so das, will man etwas Neues erhalten, dafür erst die Teile in unserem Leben wegfallen und losgelassen werden müssen, die sich sozusagen selbst überholt haben und uns nichts mehr lehren können, an denen wir nicht mehr in der für uns gemäßen Form wachsen und uns entwickeln können.

Wir sollten von daher lernen die Veränderung wieder Willkommen zu heißen, als das, was Sie ist, ein Teil unseres Lebens und als einen Zyklus der unabdingbar dazugehört, anstatt sie zu fürchten.

Natürlich gibt es Situationen die mit viel Trauer verbunden sind, denn in den seltensten Fällen ist loslassen einfach, aber Trauer gehört zum Verabschieden dazu und ist ebenfalls ein ganz natürlicher Prozess wenn auch keiner, den wir gerne erleben.
Aber einmal durch die Trauer hindurch können wir wie Phönix aus der Asche aufsteigen und zu neuen Horizonten mit neuer Kraft und neuem Wissen aufbrechen. Deshalb sollten wir auch die Trauer darüber, was hinter uns zurückbleibt, von dem wir uns verabschieden müssen oder das was wir nun loslassen müssen, nicht verdrängen oder sollten ihr ausweichen, diese Trauer ist ein Teil des Transformationsprozesses den wir in Zeiten der Veränderung durchlaufen und von großer Wichtigkeit.
Man kann Transformation also durchaus als einen alchimistischen Prozess sehen, also eine Art Metamorphose, die wir durchlaufen, ausgelöst durch eine Veränderung in unserem Leben.
Am besten werden diese Prozesse vielleicht, durch folgende Karten im Tarot dargestellt, „XIII Tod und XIV Kunst (Toth-Crowley Tarot) , oder auch „XIII Tod und XIV Mäßigkeit“ (Rider Waite).
Sollten Sie also gerade in einer Umbruchphase in ihrem Leben stecken und nicht wissen, wie es weiter geht, denken Sie immer daran die kleinen Tode im Leben (Veränderungen, Loslassen) bringen uns letztendlich nur ein Stück näher zu uns selbst, wieder in Einklang mit uns selbst und wir erfahren Heilung dadurch, dass wir an dieser Erfahrung reifen und uns weiterentwickeln.

Mögen die Zeiten auch gerade noch so hart sein, vergessen Sie nicht Sie stehen an einem Tor in ein neues Leben, beim Hindurchgehen müssen Sie Altes loslassen und vergessen Sie nicht darum zu trauern, denn wir lassen etwas hinter uns, was uns wertvoll war, seien es nun Wünsche, Träume Partnerschaftsideale, die sich nicht erfüllt haben, oder auch ganz konkret Menschen, eine Zeit lang in unserem Leben waren uns diese Personen oder Dinge wichtig und haben uns weiter vorangebracht, verabschieden Sie diese deshalb mit dem nötigen Respekt und betrauern Sie den Verlust denn genau dadurch werden Sie selbst transformiert. Sie können sich nun frei von Altlasten auf in eine neue spannende Zukunft machen.

Es hilft vielleicht auch sich einmal mit folgenden Dingen zu beschäftigen, um die kleinen Tode im Leben bzw. Phasen des Umbruchs besser verstehen zu können.

Beschäftigen Sie sich mit den folgenden Tarot Karten: „Tod und Kunst aus dem Thoth Tarot oder Tod und Mäßigkeit aus dem Rider Waite Tarot (XIII und XIV) diese beiden Karten bauen auch im Tarot aufeinander auf und die Kunst/Mäßigkeit folgt auf die Karte Tod.

Auch der Jahreskreis kann eine Hilfe sein, so folgt doch stetig nach dem Herbst/Winter wieder der Frühling/Sommer, befassen Sie sich intensiv mit dem Zyklus des Jahreskreises, am besten gehen Sie raus in die Natur und erleben diesen ganz bewusst.
Sie können auch die Jahreskreisfeste bewusst feiern um so eine Verbindung zu den Jahreszyklen und damit auch den Zyklen des Lebens zu bekommen.

Keltische Feste die uns einen tieferen Einblick in diese sich bedingenden Zyklen von Transformation/Tod und Wiedergeburt geben können, sind Samhain am 31.10 , und Yule/Jul am 21.12, sowie Ostara/Alban Eiler 21.3.
Aber auch Sternzeichen können ihnen das tiefere Wesen von Transformation/Veränderung vermitteln. Schauen Sie hier z.B. mal auf den Skorpion der u.a auch der Karte XIII Tod im Tarot zugeordnet ist oder auf den Schützen dieser ist der Tarot Karte XIV Kunst/Mäßigkeit zugeordnet.
Aber auch der Widder kann ihnen einiges Vermitteln wenn es um Aufbruch Stimmung und den Mut Neues zu wagen und frische Energie geht. Sowohl als aber auch einfach die Beschäftigung mit den Themen Karma und Wiedergeburt können ihnen einen Einblick in die Zyklen des Lebens und in unsere kleinen immer wieder kehrenden Tode im Leben geben.

Wenn Sie das ureigentliche Wesen von Veränderungen einmal verstanden haben, wird es ihnen leichter fallen, Zeiten des Umbruchs ob gewollt oder nicht zu durchschreiten und Ihre persönlichen Erkenntnisse und ihren Nutzen daraus zu ziehen.

Ich wünsche Ihnen einen wunderbaren Monat August ,
fürchten Sie sich nicht vor Veränderung und heißen Sie den Wandel mit offenen Armen Willkommen.

 

Der Buddhismus sagt, das nichts von Dauer ist, jeder Moment geht in einen neuen über. Das Leiden, das wir spüren, die Unbefriedigtheit, die Unzufriedenheit kommt nicht aus der Tatsache, dass man nichts festhalten kann, um es „ewig“ an sich zu binden, sondern vielmehr aus der Tatsache, dass wir dies ständig versuchen. Dass nichts so bleibt, wie es ist, muss so sein, sonst gäbe es kein Leben, keine Evolution, kein Baby, das zu einem starken Mann wird, keine Blüte, die zur Frucht wird. Wenn wir akzeptieren, dass der Wandel dem Leben gleichgestellt ist, dass wir loslassen müssen, um etwas Neues zu bekommen, dann werden wir mit Ruhe und weniger Leiden durch unser Dasein gehen.

Buddhistische Weisheit

Lammas (Lughnasadh) 1. August

die herrin

Lammas

Lammas (Lughnasadh)
1. August
Der englische Name Lammas bedeutet altenglisch hlafmesse oder Loaf-mass, und war ein Fest, bei dem die ersten frisch gebackene Brotlaibe aus der neuen Ernte geopfert wurden.
Lughnasadh (der keltische Name des Festes) kommt von Lugh dem keltischen Sonnen und Feuergott.
Lammas ist das erste der nun folgenden Ernte und Herbstfeste, die astrologische Zeit ist die des Löwen, deshalb wird diese Zeit auch  dem Element Feuer zugeordnet.
Anfang August ist die Zeit der ersten Ernte, das Ende des Sommers kommt und der Herbst wird bald beginnen.
Der August ist der Monat der Erfüllung, der Manifestation von Überfluss und er symbolisiert die Reise der Seele zwischen den Welten.
Zu alter Zeit glaubte man:
Die Göttin sei schwanger und bereite sich auf Ihre Zeit als Weise Alte vor und auch der Gott nähert sich langsam dem Alter und wird sich opfern und sterben, damit das Volk leben kann,  genauso wie das Korn stirbt, um im kommenden Jahr wieder aufzuerstehen.
Ebenso glaubte man in dieser Zeit in die Anderswelt hinüber wechseln zu können. Lammas wurde als Tor zum Westen betrachtet und somit auch zum Tor in die Anderswelt.
Nun ist eine gute Zeit um Dinge neu zu bewerten und Kenntnisse zu vertiefen.
Ebenso ist Lughnasadh auch ein Fest der Gesundheit sowie erotischer Energien.
Hochzeiten sollten im Monat August geschlossen werden.

Entspannung, Gelassenheit und Stressabbau

Entspannung und Stressabbau – der heilige innere Raum oder Tempel

In unserer heutigen Schnelllebigen, Erfolgs und leistungsorientierten Zeit, müsste der Tag eigentlich mindestens 48 Stunden haben, die vorhandenen 24 Std. reichen uns oft nicht mehr aus, wir hetzen von einem Termin zum nächsten, und so manch einer von arbeitet oft bis zu 16 Stunden am Tag, um überhaupt noch irgendwie finanziell über die Runden zu kommen.
Zeit für uns selbst ist da oft purer Luxus.
Doch gerade in hektischen Zeiten ist gerade diese Zeit für uns unsagbar wichtig, wir können nicht immer nur powern und je älter wir werden umso schwerer und langsamer laden sich unsere Akkus wieder auf und umso eher läuft man Gefahr, in ein Burn-out zu schliddern oder sonst wie stressbedingt zu erkranken.
Dann erkennen wir das auch unsere Energie nicht unendlich ist.
Soweit sollten Sie es allerdings nicht kommen lassen, denn es ist wesentlich Zeitaufwendiger von einem Burn-out oder einer stressbedingten Erkrankung zu genesen, als sich täglich kleine Fluchten in den Alltag einzubauen.
So wie Sie sich täglich Zeit für Ihre Körperpflege nehmen, sollten Sie sich auch täglich Zeit für Entspannung und Stressabau nehmen.
Letzteres vergessen wir aber einfach, schlichtweg, weil wir es nicht für so wichtig erachten, und das bedeutet, das wir uns selbst nicht wichtig genug achten, uns diese geistigen und seelischen Pausen zu gönnen.

Natürlich sind uns diese Erkenntnisse jetzt nicht neu und „na klar“, das wissen wir doch alles schon, aber jetzt Mal ganz ehrlich unter uns?

Wann haben Sie sich regelmäßig für sich selbst nehmen können?
Wann haben Sie das letzte Mal einfach nur die Seele baumeln lassen?
Wann haben Sie das letzte Mal regelmäßig Zeit in der Natur verbracht, um Ihre Akkus wieder aufzuladen (Damit ist nicht das Tägliche, outdoor Sportprogramm gemeint) ?
Wann haben Sie das letzte Mal „Nein“ gesagt und eine Bitte abgelehnt um Zeit für sich zu haben?

Zum Beginn des Monats Juli  geht es deshalb darum wie wir uns einen inneren Raum oder Tempel schaffen können, den wir jederzeit aufsuchen können, wenn wir Erholung benötigen.
Sie können sich selbst einen inneren Raum oder heiligen Ort für Ruhe und Entspannung erschaffen, wohin Sie täglich ein paar Minuten entfliehen können, oder eben immer dann, wenn Sie Entspannung benötigen, z.B. wenn Sie sehr aufgeregt sind.

Besorgen Sie sich bereits schon zuvor etwas meditativ entspannende Musik, (etwas was Ihnen gefällt und beruhigend auf Sie wirkt, sollte Musik sie nicht entspannen lassen Sie es weg) und etwas ätherisches Lavendelöl für die Duftlampe (Lavendelduftkissen tun auch ihren Zweck sollten Sie keine Duftlampe haben).
Nehmen Sie sich mindestens 20-30 Minuten Zeit und stellen Sie sicher das Sie absolut nicht gestört werden können.
Legen Sie ihre gewählte Meditationsmusik ein und zünden Sie ihre Duftlampe mit ein paar Tropfen Lavendelöl an.
Legen oder setzen Sie sich nun so entspannt wie möglich hin, sollten Sie die progressive Muskelentspannung nach Jacobsen, autogenes Training oder eine ähnliche Entspannungstechnik beherrschen wenden Sie diese kurz vorher an um Ihre, Muskel gänzlich zu entspannen.

Nachdem Sie dann ganz entspannt sind, stellen Sie sich einen uralten Baum vor mit einem riesigen Stamm (vielleicht ein Mammutbaum) seine mächtigen Wurzeln ragen tief in die Erde hinein, gehen Sie nun halb um den Baum herum, dort sehen eine Öffnung auf der Rückseite durch die Sie gerade hindurchpassen. Gehen Sie hindurch in das Innere des Baumstammes, von hier aus führt eine Treppe tief in die Erde hinein, folgen Sie dieser Treppe immer weiter tief hinunter entlang der mächtigen Wurzeln des Baumes, bis sie zum Ende der Treppe kommen.
Sie stehen nun vor einer Tür, wie sieht diese Tür aus?
Öffnen Sie diese Tür und gehen Sie hindurch, jetzt stehen Sie in einer weiten wunderschönen Landschaft, was sehen Sie, welche Jahreszeit ist jetzt?
Schauen Sie sich um, gibt es irgendwo einen Berg, einen Hain, eine Höhle oder eine Insel, etwas was Ihnen ins Auge sticht, weil es ihnen gefällt, schön und abgelegen ist?
Machen Sie sich auf den Weg zu diesem Ort.
Sie haben nun den Platz erreicht an dem Sie ihren Tempel der Ruhe und Kraft errichten können, wie dieser, aussehen wird, welche Materialien sie verwenden, ist ganz ihnen und ihrer Fantasie überlassen, bauen und gestalten Sie sich einen Ort an dem Sie sich wohl und sicher fühlen.
Ist dann endlich, alles so wie Sie es sich vorgestellt haben, dann verweilen Sie noch etwas, spüren Sie die Energie ihres Ortes, und lassen sie diesen auf sich wirken, erst dann machen Sie sich auf den Rückweg, gehen Sie zurück zu der Tür, durch die sie in diese Landschaft gekommen sind, öffnen Sie, diese wieder und steigen Sie die Treppe in dem mächtigen Baumstamm nun empor, bis sie wieder oben angekommen sind, dann treten Sie wieder aus diesem heraus und atmen ein paar Mal tief ein und aus, öffnen langsam die Augen und orientieren sich wieder im Hier und jetzt.
Sie haben sich nun also ihren heiligen inneren Raum erschaffen, ein Raum, der nur ihnen gehört, an dem Sie sicher sind und Energie, Ruhe und Kraft tanken können, hierher können Sie jederzeit zurückkehren, wann immer sie es benötigen.
Schließen sie dazu einfach ihre Augen und stellen Sie sich ihren Ort vor.
Sollten Sie bereits einen realen Ort der Kraft draußen in der Natur, haben (sie können sich natürlich auch solch einen suchen) dann reicht es aus, sich diesen vorzustellen und vor dem geistigen Auge wachzurufen.

Suchen Sie ihren Inneren, Ort der Kraft täglich auf, um wieder aufzutanken, am besten tun Sie dies dreimal täglich für etwa mind. 10 Minuten.
Starten Sie bereits kurz nach dem Aufwachen mit einem Ausflug an ihren Ort, entweder, wenn Sie noch im Bett liegen, (Wecker am besten auf Snooze stellen, wenn Sie dazu neigen wieder einzuschlafen) oder Sie setzen sich bequem sofort nach dem Aufstehen hin, entspannen Sie sich, so stellen Sie sicher das Sie bereits mit einer extra Portion Kraft und Energie in den neuen Tag starten.
Das zweite Mal suchen Sie ihren Ort der Ruhe und Kraft kurz nach dem Mittagessen auf,
die Hälfte des Tages ist nun bereits rum und Sie haben schon einiges geleistet, jetzt können Sie durchaus etwas an Energie nachtanken.
Das dritte Mal des Tages gehen Sie kurz vor dem Schlafengehen noch einmal in ihren Tempel der Ruhe, sie werden sehen sie können nun gut einschlafen (vielleicht schlafen Sie bereits beim Besuch des Kraftortes ein, was vollkommen in Ordnung ist.)
Lassen Sie sich auf ihrer Reise nach innen durch nichts ablenken stellen Sie Telefone und Klingel kurz aus, oder sonst wie sicher das Sie nicht gestört werden können.
Sollten Sie einmal mehr Entspannung, Ruhe und Energie brauchen, weil der Stress mal wieder überhandnimmt, besuchen Sie ihren Kraftort für eine etwas längere Zeit, hören Sie dazu wieder entspannende Musik und entzünden Ihre Duftlampe mit ein paar Tropfen Lavendelöl.
Schließen Sie dann die Augen entspannen Sie die Muskeln so gut Sie können und denken Sie an ihren Kraft Ort, lassen sie diesen dann wieder vor ihrem geistigen Auge entstehen, entspannen Sie so lange wie nötig und tanken Sie Kraft.
Ich wünsche Ihnen einen erholsamen entpspannenden Aufenthalt und einen schönen sonnigen Monat Juli.