Theorien zum Ursprung des Tarot

Ägypten:

Die ersten Okkultisten behaupteten Tarot stamme aus Ägypten, diese Vorstellung setzte sich durch, galt Ägypten doch schon immer als Ort großer Weisheit und Geheimnisse der Magie.

Zwei besondere Legenden verbinden Tarot mit diesem Land,

die erste stammt von Court de Géblin, dem ersten Okkultisten, der sich mit dem Tarot beschäftigte. Er beschrieb die Karten als Weisheitsbuch, von Magiern des Alten Ägypten erschaffen, um ihre Schüler im Geheimen zu unterweisen, ohne dass Uneingeweihte Einblick in die Lehren nehmen konnten.

Der zweiten Legende nach ist Tarot eine Reihe von Bildern, die während der Initiation von Schülern eine Gottesanschauung vermitteln sollte, angeblich soll es einen Tempel mit zwei Geheimkammern gegeben haben, in denen sich jeweils 11 Lebensgroße Bilder an den Wänden befunden haben sollen, der Schüler schritt also diese Bilder ab, um sie sich einzuprägen und durch seine Vorstellungskraft mit ihnen zu arbeiten. Am Ende hatte der Schüler dann einen Transformationsprozess vollzogen.

Fahrende Völker:

Die Vorstellung Tarot würde von den fahrenden Völkern , den Roma oder den Sinti abstammen, geht ebenfalls auf die Ägyptischen Legenden zurück, da man einst glaubte die Zigeuner stammen von dort.

Tatsächlich stammen sie nach eigenem Mythos und historischen Belegen zufolge allerdings aus Indien, sie durchquerten zwar Nordafrika, kommen aber ursprünglich nicht von dort.

Man nimmt an, dass die Roma schon immer aus den Tarot Karten die Zukunft vorhergesagt hätten, Fakt ist jedoch, dass erst seit jüngerer Zeit Tarot von den Roma genutzt wird, weil diese einfach feststellten, dass genau das von ihnen erwartet wurde.

Heidnische Traditionen (Wicca):

im Wicca Kult hat sich folgende Theorie entwickelt, man glaubt, dass Tarot Karten verschlüsselte Weisheiten aus einer matriarchalen Zeit seien. Und als der Patriarchalismus die Oberhand gewann, beschlossen die Weisen Frauen ihr Wissen in ein anderes Gewand zu kleiden, damit es nicht verloren ginge, so wählten sie ein Gewand das geheim und doch allen zugänglich war, und so erfanden sie Tarot, für Uneingeweihte lediglich ein Spiel und eine Offenbarung für jene, die es zu deuten wissen.

Atlantis:

Es wurde sogar behautet Tarot stamme aus Atlantis, als die Weisen erfuhren, dass ihr Kontinent untergehen würde, und dem Rat klar wurde, dass ihr Wissen nicht vollständig zu erhalten war, verdichteten sie Ihr Wissen von Magie und Erkenntnis in einer Folge von 22 Bildern und nicht nur die einzelnen Bilder, auch Zahlen und Aufbau sollten demjenigen die Geheimnisse der Schöpfung offenbaren, der die Bildfolge richtig zu deuten wusste.

Der Heilige Gral:

Diese Legende bezieht sich auch die kleine Arkana mit Ihren Kelchen, Münzen (Scheiben), Schwertern und Stäben.

Joseph von Arimatäa fing das Blut Christi in dem Kelch des letzten Abendmahls auf, als der römische Soldat Jesus am Kreuze mit seinem Speer in die Hüfte stieß. Diesen Kelch und diesen Speer brachte Joseph dann nach England, die beiden Gegenstände entsprechen den Kelchen und Stäben der kleinen Arkana, nun fehlten also nur noch die Schwerter und die Scheiben.

Man nahm an, dass die Ritter die den Gral suchten für die Schwerter standen, und in der Gralssage wird Parzival vom Fischer König auf dessen Schloss in der Einöde eingeladen und beobachtet dort, eine geheimnisvolle Gralsprozession, ein Zug von Frauen trägt den Heiligen Gral auf einer Scheibe an ihm vorbei und verschwindet in einem Raum.

Somit tauchten dann also auch die Scheiben in der Gralsage auf und die vier Farben der kleinen Arkana waren komplett.

Dies sind natürlich nur einige Auszüge der mannigfaltigen Theorien über den Ursprung des Tarot und erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, Theorien über den Ursprung des Tarot gibt es fast genauso viele, wie es verschiedene Tarot Decks gibt.

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